“Die Dynamik, die Kraft, der Fluß der Bewegung ist es, was mich immer wieder beim Tanz gefangennimmt.... In der letzten Zeit bin ich immer mehr davon ausgefüllt, den Körper des Tanzenden von aller Individualität zu entkleiden, Schale um Schale zu lösen, ihn quasi bis auf den Kern aller Körperhaftigkeit zu befreien um bis an jene inneren Triebkräfte zu gelangen, deren Sprache eine unmittelbare und absolute, eine archaische und tief im Menschen verwurzelte ist. Tanz ist für mich eine ganz elementare Ausdrucksform, elementar wie Lachen und Weinen, auch ebenso vielschichtig, vieldeutig.- Dieser Prozeß des zeichnerischen Weglassens überflüssiger, individueller Informationen führt unweigerlich zu abstrakter Malerei...”
Dagmar Schenk-Güllich
Essen, 1997